Wie isst die Welt von morgen? Mit dieser Frage eröffnete DAS WEISSE HAUS am 16. April 2026 im Rahmen der Klima Biennale Wien eine begehbare Versuchsanordnung, in der Ernährung, soziokulturelle Prägung, Klima und kindliche Imagination zu einer gemeinsamen Erfahrung verschmelzen.Im Zentrum stand ein immersives digitales Spiel, das aus einem mehrtägigen Workshop mit Kindern und Jugendlichen hervorgegangen ist.
Was bedeutet Essen für dich, für uns und für die ganze Welt?
Playing Food übersetzt eine der drängendsten Fragen unserer Zeit – was wir essen, woher es kommt und was unsere Ernährung für den Planeten bedeutet – in ein sinnliches, spielerisches Format.
Ausgangspunkt waren die Lieblingsrezepte der jungen Teilnehmenden und die persönlichen Geschichten und Emotionen, die mit ihnen in Verbindung gebracht werden. Aus dem Material entstand eine virtuell erlebbare Landschaft mit Feldern, Gärten, Flüssen und allem, was darin wächst, gedeiht und lebt.
Die Installation richtet sich ausdrücklich an ein Publikum jeden Alters und verbindet Kunstvermittlung, Klimabildung und Game Design zu einer Erfahrung, in der das Wissen der jüngsten Beteiligten ernst genommen und sichtbar gemacht wird. Das Projekt versteht junge Menschen nicht als zu belehrende Gegenüber, sondern als Quelle eigenständiger Perspektiven auf Zukunftsfragen. Die Workshop-Ergebnisse sind keine Illustration eines erwachsenen Diskurses, sondern dessen Erweiterung: Sie bringen Geschmäcker, Familiengeschichten, Herkünfte und Vorstellungen davon ein, wie wünschenswerte nachhaltige Esskulturen aussehen könnten.










Kooperationsrahmen
Playing Food entsteht als transnationale Zusammenarbeit zwischen der Klima Biennale Wien und dem Hamburger Kunst- und Forschungsfestival KLIMASTRÖME. In Wien tragen das Kinderbüro der Universität Wien, DOCK – Labor für Zukunftsfragen und DAS WEISSE HAUS das Projekt mit. Die Klima Biennale Wien 2026 ist ein Projekt von KunstHausWien.
Gefördert wurde Playing Food durch das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport der Republik Österreich sowie den Elbkulturfonds der Behörde für Kultur und Medien der Stadt Hamburg.
